Donnerstag, 16. August 2018
Notruf: 112

Ausbildung: Drohnenflug

Hier ein Artikel aus der Zeitung "Die Rheinpfalz" vom 19.06.2018

Kusel: Feuerwehrleute üben Umgang mit Drohne

Reportage: Junge Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Kusel üben den Umgang mit der neuen Drohne

Von Philipp Jung


Mit sechs Rotoren: An der Kuseler Feuerwache steigt der Multicopter in die Lüfte.

Mit sechs Rotoren: An der Kuseler Feuerwache steigt der Multicopter in die Lüfte. ( Foto: m. hoffmann)

 

Sie fliegt, sie ist unbemannt und nicht fähig, einen Brand zu löschen. Aber sie ist ein gutes Hilfsmittel: die Drohne. Auch die Feuerwehr Kusel zählt nun einen solchen Multicopter zu ihrer Ausstattung. Am vergangenen Samstagmorgen steigt die Drohne über der Kreisstadt in die Luft: Es ist kein realer Einsatz, nur eine Übung. Denn die jungen Feuerwehrleute müssen mit dem Gerät vertraut gemacht werden.

Der Theorieteil ist abgeschlossen, heute ist Praxistag: Marcel Fauß, Lukas Hoffmann, Nicolai Stoll und Marcel Keller dürfen sich alle einmal die Fernbedienung umhängen, die fast so groß ist wie die Drohne selbst. „Im Prinzip bedient ihr sie wie ein Tablet oder ein Smartphone“, sagt Dorian Weidler, einer der beiden Ausbilder. Er ist für die technische Unterweisung zuständig; sein Kollege Sebastian Jung hat die Theorie übernommen.

Wie ein Mini-Hubschrauber

Bevor die Drohne aufsteigen kann, muss sie jedoch zunächst aus dem Koffer herausgenommen und ordnungsgemäß zusammengebaut werden. Weidler macht es vor: „Erst nehmt ihr den Sichtschutz für die Fernbedienung heraus, dann Akku und Ladegerät, dann erst das Herzstück.“ Dort werden schließlich sechs Rotoren angebracht – und eine Kamera, damit die Drohne auch filmen kann.

Die Kuseler Feuerwehr verfügt über zwei Kameratypen für ihr Gerät: eine 4K-Kamera (4K bezeichnet eine besonders hohe Auflösung) und eine mit Wärmebildaufzeichnung. „Die Wärmebildkamera benutzt man generell nur dann, wenn eine Personensuche durchgeführt wird – oder bei einem Großbrand, um zu untersuchen, ob es noch Wärmequellen gibt“, erklärt Sebastian Jung im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Fertig montiert sieht das Ding aus wie ein Mini-Hubschrauber mit etlichen Rotoren.

Die Bilder aus der Vogelperspektive verschaffen der Einsatzleitung einen guten Überblick über die Gesamtsituation. Einmal war die Drohne der Kuseler Feuerwehr sogar schon im Einsatz: beim Brand des Dachstuhls im Seniorenheim in Lauterecken. „Wir hätten sie auch noch bei anderen Einsätzen verwenden können“, merkt Marcel Fauß an. „Irgendwie haben wir noch gar nicht so auf dem Schirm, dass wir jetzt im Besitz einer Drohne sind.“

Üben bis zur Herbstmesse

Fauß ist der Erste, der an dem Flugübungstag das Zepter in die Hand nehmen darf. Im Hof vor der Feuerwache schauen erst einmal alle Dorian Weidler beim Bedienen des neuen technischen Assistenten zu. Danach fährt die Truppe hoch zum Parkplatz auf dem Roßberg. Dort dürfen dann auch die „Flugschüler“ ran. „Zwei Sonnenbrillen im Drohnenkoffer wären nicht schlecht“, hat Fauß einen Verbesserungsvorschlag. Recht hat er: Das Sonnenlicht blendet – und hoch oben am Himmel ist die Drohne kaum noch zu sehen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Kamerasteuerung: „Sie dreht sich nur sehr langsam“, erklärt Dorian Weidler. „Das hat den Grund, dass sie von allem ein optimales Bild einfangen will.“ Und gegen stärkere Windstöße ist das Gerät auch nicht ganz immun.

Direkt danach ist Nicolai Stoll an der Reihe. Katrin Stanietz fehlt heute: Sie gehört auch noch zu dem zukünftigen Team der Drohnenflieger. Die Unterweisung wird nur intern bei der Feuerwehr durchgeführt, da es so etwas wie einen „Drohnenführerschein“ nicht gibt, erklärt Sebastian Jung: „Die ersten Flugstunden machen wir noch als Gruppe, danach gibt es dann auch Einzeltermine für jeden. Der Rhythmus ist ein bisschen lose – und es kommt auch immer darauf an, wer gerade wie Zeit hat.“ Bis zur Kuseler Herbstmesse im September soll das Fünferteam dann jedoch mit der Drohne vertraut sein. Denn da will die Feuerwehr sie steigen lassen, um die Menschenmenge im Blick zu behalten – und potenziellen Gefahren vorzubeugen.

Bauplatz für die neue Feuerwache in Kusel gefunden

Hier ein Auszug aus dem Bericht der Zeitung "Die Rheinpfalz" vom 14.06.2018

Der Verbandsgemeinderat Kusel-Altenglan hat am Mittwochabend beschlossen, das Gelände der ehemaligen Molkerei in der Kuseler Lehnstraße zu kaufen, um dort eine neue Feuerwache zu bauen. Bürgermeister Stefan Spitzer hat am Donnerstag den Beschluss in nichtöffentlicher Sitzung bestätigt. Im Haushalt der Verbandsgemeinde sind 560.000 Euro eingeplant, ob das Geld für den Kauf ausgegeben wurde, wollte Spitzer nicht sagen. Seit Jahren wurde in Kusel über einen neuen Standort für die Feuerwehr diskutiert. Wann mit dem Neubau begonnen wird, ist noch nicht klar.

Bild Markus Hoffmann von der Zeitung "Die Rheinpfalz"

Drohnenausbildung beginnt

In den nächsten Wochen startet die Flugausbildung für unsere Drohne. Die Ausbilder Dorian Weidler und Sebastian Jung unterrichten die "Flugschüler" erst in einem Theorieteil danach geht es in die Praxis über. Die Theorie besteht aus rechtlichen Grundlagen, Wettereinschätzung, Gerätekunde und u.a. auch Flugverbots Zonen.

Die Praxis gestaltet sich dann eher um das Fliegen, Flugmanöver üben und die Technik und diverse Flugprogramme der Drohne kennen zu lernen und zu festigen.

Das Team der Drohnenflieger besteht aus 8 Personen, die in der Ausbildung nach und nach die Freigabe bekommen die Drohne im Einsatzfall zu fliegen, so kann diese bei größeren Schadenslagen effektiv genutzt werden. Weitere Informationen zur Ausbildung folgen.......

Neue Wehrleitung der VG Kusel-Altenglan

Am Mittwochabend, 16.05.2018, wurden im Rathaus in Altenglan die Wahlen zur neuen Wehrleitung der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan, bestehend aus dem Wehrleiter und drei Stellvertretern, durchgeführt.

Der Wahlvorstand bestand aus Verbandsbürgermeister Dr. Stefan Spitzer, dem hauptamtlichen Verbandsgemeindebeigeordneten Roger Schmitt und dem zuständigen Feuerwehr-Sachberarbeiter bei der Verbandsgemeindeverwaltung, Andreas Bier. Ebenfalls wohnte Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schmeisser der Wahl bei. Wahlberechtigt waren die Wehrführer der 27 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan.

Zum Wehrleiter der Verbandsgemeindefeuerwehr Kusel-Altenglan wurde Jens Werner, Oberalben, gewählt.
Weiterhin sind zum 1. stellvertretenden Wehrleiter Michael Weyrich aus Herchweiler, zum 2. stellvertretenden Wehrleiter Norbert Braun aus Altenglan und zum 3.stellvertretenden Wehrleiter Thorsten Groß aus Ulmet gewählt worden.

Die offizielle Bestellung der neu gewählten Wehrleitung wird in der nächsten Verbandsgemeinderatssitzung
am 13. Juni 2018 erfolgen.

Auf unserem Bild sind zu sehen (v.l.n.r) :
Roger Schmitt, Thorsten Groß, Norbert Braun, Michael Weyrich, Jens Werner, Dr. Stefan Spitzer und Andreas Bier

 

Drohne übergeben

Am Mittwoch Abend war die Übergabe der vom Förderverein beschafften Drohne an die Feuerwehr Kusel.

Die Drohne hat der Verein mit Spenden meherer Unternehmen aus Kusel beschafft um diese später der Feuerwehr zur Verfügung zu stellen. Die Drohne ist mit einer Wärmebild /Restlichkamera bzw. einer 4K Kamera ausgestattet.

Die Drohne wird genutzt z.B. bei einer Personensuche, um diese schneller zu finden, dient aber auch bei größeren  Einsatzlagen um sich ein Bild von oben zu machen und ggf. ein weinteres Vorgehen zu planen.

Zur Zeit bilden wir 8 Personen aus, die diese Drohne im Einsatzfall fliegen dürfen. Updates hierzu folgen.

Den Spendern nochmal Herzlichen Dank.


Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Feuerwehr Kusel

Am Donnerstag den 29.03.2018 fand in der Feuerwache in Kusel die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Feuerwehr Kusel statt.

In diesem Jahr standen Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung.

1. Vorsitzender          Florian Weingarth

2. Vorsitzender          Marcus Fuchs

Kassenwart                Uwe Emrich

Schriftführer               Benjamin Martin

Beisitzer                     Jürgen Oster, Sebastian Jung, Sabrina Göres

 

 

Verkehrsinfortmation zu den Bauarbeiten in der Haischbachstraße

Am Montag, den 26. Februar beginnen die Bauarbeiten zur Erneuerung der Brücke über die Haischbachstraße in Kusel.
Während der ca. viermonatigen Bauzeit wird die Fahrbahn im Brückenbereich größtenteils einspurig befahrbar bleiben.

WICHTIG:
Für einen Teil der Arbeiten ist jedoch eine Vollsperrung der Straße unumgänglich – in der Zeit vom 5. bis zum 9. März 2018 und voraussichtlich vom    22. Mai bis zum 1. Juni 2018 ist die Durchfahrt voll gesperrt. Während dieser Zeit erfolgt die Umleitung über die bundeswehreigene Straße               (über Mayweilerhof). Die Umleitungsstrecke wird entsprechend ausgeschildert.

Der Anliegerverkehr (kein Schwerlastverkehr) kann über die Straße ‚Vogelsang‘ erfolgen. Hier wird während der Vollsperrungszeiten im Einbahnstraßenbereich eine Ampelanlage installiert.

Fußgänger und Radfahrer können den Fritz-Wunderlich-Radweg (Zu/Abgang Parkplatz – Zu/Abgang Vogelsang) während der o.g. Vollsperrungszeiten nutzen.

Der Parkplatz am Bahndamm ist während der gesamten Bauzeit nur eingeschränkt nutzbar.

Quelle: Kreisverwaltung Kusel