Mittwoch, 22. Mai 2019
Notruf: 112

Bürgerinformation

Achtung, wichtige Verkehrsinformation
Kusel: Ausbau der B420 und Kreisel-Neubau
Verkehrsbehinderungen möglich - Dauer bis Ende 2020

Der Landesbetrieb Mobilität Kaiserslautern (LBM KL) teilt mit, dass am Montag, dem 27. Mai 2019, die Arbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt Kusel zwischen Kusel und Rammelsbach - inklusive Kreisverkehrsplatz Industriestraße/Kottenberg - beginnen und voraussichtlich bis Ende 2020 andauern werden. Schon ab Beginn dieser Woche werden vorbereitende Arbeiten außerhalb der Verkehrsflächen durchgeführt.

Die Maßnahme wird in mehreren Bauphasen durchgeführt. In der Bauphase 1 wird ein Teilabschnitt mit einer Länge von ca. 100 m im Zuge der Industriestraße sowie ein Großteil des Kreisverkehrsplatzes ausgebaut.
Während dieser Bauphase wird eine provisorischer Anbindung zur Industriestraße über das Gelände des Lidl-Parkplatzes hergestellt.
Der durchgehende Verkehr auf der Bundesstraße wird in einer eingeengten Verkehrsführung am Baufeld vorbeigeführt.
Die Einmündung zur provisorischen Anbindung der Industriestraße sowie die Fuß- und Radwegeverbindungen werden mit einer temporären Lichtsignalanlage geregelt. Aufgrund der eingeengten Fahrbahn ist das Einfahren zur Bundesstraße vom Kottenberg kommend nur in Richtung Stadt möglich.
Eine Umleitung in Richtung Lauterecken erfolgt über den Musikantenlandkreisel.

Quelle: Kusel.tv

 

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Bestellung zum stv. Pressewart der VG Kusel-Altenglan

Im Rahmen der Wehrführerdienstbesprechnung am 21.03.2019 in Reichweiler, wurde Sebastian Jung zum stv. Pressewart für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan bestellt. Sebastian Jung unterstützt den Pressewart Benjamin Martin bei seiner Arbeit.

 

 

 

 

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+++ 11.2. – Europäischer Tag des Notrufs 112 +++

 

Den Rettungsdienst und die Feuerwehr kann man in Europa über den kostenlosen Notruf 112 alarmieren. Den Polizeinotruf erreichen Sie über die 110

Wann solltet Sie die 112 anrufen?

  • Wählen Sie die 112, wenn Sie z.B. dringend bei einem Notfall einen Arzt brauchen
  • bei einem Verkehrunfall mit Verletzten Hilfe benötigen
  • oder einen Brand sehen.

Wann sollten Sie die 110 anrufen?

  • Wenn Sie Opfer oder Zeuge einer Straftat wurden
  • Wenn Sie verdächtige Wahrnehmungen machen

Für allgemeine Informationen, Verkehrsmeldungen oder Fragen ist der Notruf nicht geeignet, überlasten das System und gefährden evtl. das Leben anderer, die dringend diese Hilfe benötigen. Dazu können Sie die örtliche Polizeidienststelle anrufen.

Scherzanrufe sind strafbar und gefährden ebenfalls unnötig Menschenleben.

 

 

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Aus dem Übungsalltag: Thema Techn. Hilfe

Bei der letzten Übung stand Techn. Hilfe auf unserem Übungsplan. Als Lage wurde durch die Übungsleitung vorgegeben, dass 2 Fahrzeuge verunfallt sind und 2 Personen eingeklemmt.

Die Personen wurden durch das Personal von HLF und LF mittels Schere und Spreizer berfeit.

Hier noch ein paar Bilder zur Übung

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Ausbildung: Drohnenflug

Hier ein Artikel aus der Zeitung "Die Rheinpfalz" vom 19.06.2018

 

Kusel: Feuerwehrleute üben Umgang mit Drohne

 

Reportage: Junge Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Kusel üben den Umgang mit der neuen Drohne

Von Philipp Jung

 

Mit sechs Rotoren: An der Kuseler Feuerwache steigt der Multicopter in die Lüfte.

Mit sechs Rotoren: An der Kuseler Feuerwache steigt der Multicopter in die Lüfte. ( Foto: m. hoffmann)

 

Sie fliegt, sie ist unbemannt und nicht fähig, einen Brand zu löschen. Aber sie ist ein gutes Hilfsmittel: die Drohne. Auch die Feuerwehr Kusel zählt nun einen solchen Multicopter zu ihrer Ausstattung. Am vergangenen Samstagmorgen steigt die Drohne über der Kreisstadt in die Luft: Es ist kein realer Einsatz, nur eine Übung. Denn die jungen Feuerwehrleute müssen mit dem Gerät vertraut gemacht werden.

Der Theorieteil ist abgeschlossen, heute ist Praxistag: Marcel Fauß, Lukas Hoffmann, Nicolai Stoll und Marcel Keller dürfen sich alle einmal die Fernbedienung umhängen, die fast so groß ist wie die Drohne selbst. „Im Prinzip bedient ihr sie wie ein Tablet oder ein Smartphone“, sagt Dorian Weidler, einer der beiden Ausbilder. Er ist für die technische Unterweisung zuständig; sein Kollege Sebastian Jung hat die Theorie übernommen.

Wie ein Mini-Hubschrauber

Bevor die Drohne aufsteigen kann, muss sie jedoch zunächst aus dem Koffer herausgenommen und ordnungsgemäß zusammengebaut werden. Weidler macht es vor: „Erst nehmt ihr den Sichtschutz für die Fernbedienung heraus, dann Akku und Ladegerät, dann erst das Herzstück.“ Dort werden schließlich sechs Rotoren angebracht – und eine Kamera, damit die Drohne auch filmen kann.

Die Kuseler Feuerwehr verfügt über zwei Kameratypen für ihr Gerät: eine 4K-Kamera (4K bezeichnet eine besonders hohe Auflösung) und eine mit Wärmebildaufzeichnung. „Die Wärmebildkamera benutzt man generell nur dann, wenn eine Personensuche durchgeführt wird – oder bei einem Großbrand, um zu untersuchen, ob es noch Wärmequellen gibt“, erklärt Sebastian Jung im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Fertig montiert sieht das Ding aus wie ein Mini-Hubschrauber mit etlichen Rotoren.

Die Bilder aus der Vogelperspektive verschaffen der Einsatzleitung einen guten Überblick über die Gesamtsituation. Einmal war die Drohne der Kuseler Feuerwehr sogar schon im Einsatz: beim Brand des Dachstuhls im Seniorenheim in Lauterecken. „Wir hätten sie auch noch bei anderen Einsätzen verwenden können“, merkt Marcel Fauß an. „Irgendwie haben wir noch gar nicht so auf dem Schirm, dass wir jetzt im Besitz einer Drohne sind.“

Üben bis zur Herbstmesse

Fauß ist der Erste, der an dem Flugübungstag das Zepter in die Hand nehmen darf. Im Hof vor der Feuerwache schauen erst einmal alle Dorian Weidler beim Bedienen des neuen technischen Assistenten zu. Danach fährt die Truppe hoch zum Parkplatz auf dem Roßberg. Dort dürfen dann auch die „Flugschüler“ ran. „Zwei Sonnenbrillen im Drohnenkoffer wären nicht schlecht“, hat Fauß einen Verbesserungsvorschlag. Recht hat er: Das Sonnenlicht blendet – und hoch oben am Himmel ist die Drohne kaum noch zu sehen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Kamerasteuerung: „Sie dreht sich nur sehr langsam“, erklärt Dorian Weidler. „Das hat den Grund, dass sie von allem ein optimales Bild einfangen will.“ Und gegen stärkere Windstöße ist das Gerät auch nicht ganz immun.

Direkt danach ist Nicolai Stoll an der Reihe. Katrin Stanietz fehlt heute: Sie gehört auch noch zu dem zukünftigen Team der Drohnenflieger. Die Unterweisung wird nur intern bei der Feuerwehr durchgeführt, da es so etwas wie einen „Drohnenführerschein“ nicht gibt, erklärt Sebastian Jung: „Die ersten Flugstunden machen wir noch als Gruppe, danach gibt es dann auch Einzeltermine für jeden. Der Rhythmus ist ein bisschen lose – und es kommt auch immer darauf an, wer gerade wie Zeit hat.“ Bis zur Kuseler Herbstmesse im September soll das Fünferteam dann jedoch mit der Drohne vertraut sein. Denn da will die Feuerwehr sie steigen lassen, um die Menschenmenge im Blick zu behalten – und potenziellen Gefahren vorzubeugen.

 

 

 

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